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Geschichte

Die ersten Hinweise auf Hengstey

Laut Wikipedia erfolgte die erste Urkundliche Erwähnung Hengsteys im 14. Jahrhundert. Hengstey hieß zu dem Zeitpunkt noch Hemsteden und gehörte zu Volmarstein. In den dort geführten Lehnsbüchern findet man dann auch diesen Hinweis auf Hemsteden (Hengstey).

Anscheinen sind diese Einträge aber nicht die ältesten Hinweise auf Hengstey. Trotzdem ist es interessant sich diese Aufstellung einmal anzusehen.

 

Die Einträge sind in Lehnsbuch II, Lehnsbuch III und Lehnsbuch IV zu finden. Die Einträge im Urkundenbuch der Familien von Volmarstein und von der Recke sind sogar mit einem konkreten Datum versehen.


In Lehnsbuch II (datiert auf 1313) sind folgende Besitztümer verzeichnet:

  • Dietrich von Hemsteden (Hengstey) (2 mansos = Gutshöfe/Kotten)
  • 1 manso (Gutshof/Kotten) verlehnt an Dietrich von Hemsteden

 

In Lehnsbuch III (datiert auf 1351 bis 1432) sind folgende Einträge zu finden:

  • mit 1/2 manso belehnt Otto v. Batey u. Sohn Otto
  • Brüder Goswin u. Dietrich Mogelich (Moylick): 1 domus (Haus) in Hemsteden
  • 1 manso in Hemsteden verlehnt an Henrich van der Hede u Margaretha
  • Gut 1 in Hemsteden belehnt Diderich Mollich, bewohnt vom langen Hannes (in Lehnsbuch IV wiederholt)
  • Overhof - verlehnt an Bernd Ovelacker, bestehend aus einigen Koten, 2 Höfen, 1 Gut.
  • Bokehove - belehnt Otto und Sohn Otto van Batey
  • Bokehove - verlehnt an Otto von Batheye
  • Brandenhove - verlehnt 1. an Wilhelm Freseken, 2. Wilhelm von Hase, der Alte, 3. Degenhart von Hase. LB IV, 82: verlehnt an Degenhart von Hase.

 

Lehnsbuch IV (datiert auf 1397 bis 1429) nennt noch

  • Gut 1 Hemsteden - belehnt Diderich Mollich, bewohnt vom langen Hannes. (2 Einträge)
  • Overhof -  Bernd Ovelacker soll mit Gut und Hof in Hemsteden belehnt werden.
  • Bokehove - belehnt Otto von Bateye.
  • Brandenhove - verlehnt an Degenhart von Hase

 

Weiterhin gibt es noch Einträge im o.g. Urkundenbuch:

  • (4. Dez. 1397) Joh. von Volmarstein belehnt Otto v. Bateye mit 1/2 Hof in Hemsteden.
  • Brandenhove - (4. Dez. 1410): Knappe Degenhart de Hase hat von Joh. von Volmarstein. den Brandenhof.
  • Kine b. Hengstey - (8. Jan. 1348): belehnt Gernd van den Husen. Nach seinem Verzicht: Grete, Tochter des Thiderich van Heymsteden.


Hieraus lässt sich für das 14. Jahrhundert eine Besiedelung mit mehreren Kotten, Höfen und Häusern sowie einem Gut für Hengstey nachweisen.

Weiterhin sollte hier das Haus Niedernhofen (oder Niederhoff) Erwähnung finden. Dieses Gut wird ebenfalls im 14. Jahrhundert von den Herren von Volmarstein an die Herren von Ovelacker velehnt, findet aber in den Lehnsbüchern keine Erwähnung (oder kann nicht zugeordnet werden). Näheres hierzu kann hier nachgelesen werden.


(Quelle: Lehndienst und adelige Wirtschaftsführung im Spätmittelalter, dargestellt am Leben Dietrichs von Volmerstein, Inaugural Dissertation von Adelbert Graf von der Recke von Volmerstein)



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