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Hengsteysee

Der Hengsteysee

Der Hengsteysee wurde von 1926 bis 1927 gebaut und am 1. April 1928 erstmals komplett gefüllt. Er wurde nach dem angrenzenden Hagener Ortsteil Hengstey benannt.


 

Erbaut 1926 – 1927
Erstmals komplett gefüllt 1. April 1928
Höhe des Stauziels 96 m ü. NN
Wasserfläche 1,36 km2
Länge 4,2 km
Breite 296 m
Wassermenge 3,3 Mio m3
Zuflüsse Lenne, Ruhr
Abflüsse Ruhr
Angrenzende Städte
Hagen, Dortmund und Herdecke
Blick über den Hengsteysee

 

Gebaut wurde er um die im Wasser enthaltenen Abwässer der sich an der Lenne immer mehr ausbreitenden Industrie auszufiltern. Außerdem sorgt er dafür dass die von der Lenne mitgeführten Steine sich hier absetzen bevor sie in die Ruhr gelangen. Wegen dem absetzen von Schlamm, Steinen und ähnlichem muss der See alle paar Jahrzehnte ausgebaggert werden. Der Hengsteysee beginnt ungefähr auf Höhe der Syburger Ruhrbrücke und endet am Laufwasserkraftwerk Hengstey. Welches genauso wie das Köpchenwerk (Pumpspeichekraftwerk) zu RWE energy gehört.

 

Bei Hochwasser können die Stauwehre am Laufwasserkraftwerk geöffnet werden um das zusetzliche Wasser abzulassen, damit das umliegende Land nicht überflutet wird. Die von dem Köpchenwerk durch abpumpen verursachten Wassersiegelschwankungen von bis zu einem Meter, macht Vögeln das brüten in Ufernähe ohne Menschliche Hilfe fast unmöglich. Auch der sonst typische Uferbewuchs durch Wasserpflanzen ist stark zurück gegangen. Der Hengsteysee wird außerdem durch Wassersportler genutzt wobei die Nutzung des Sees durch Segeler, Ruderer und Kanufahrer durch die seit Jahren andauernde explosionsartige Ausbreitung der Wasserpest (Elodea canadensis, Elodea nutallii) stark eingeschränkt ist. Die im Hengsteysee nicht heimische Wasserpest wächst so stark das jährlich ein Mähboot den See befahrbar machen muss.

 

 

Panoramablick auf den Hengsteysee

 

Nach dem Sturm „Kyrill“ (2007) über die Heimischen Wälder gefegt war und sehr viele Bäume entwurzelt hatte wurde von der Stora Enso kurzfristig ein Nasslager am Hengsteysee eingerichtet das aber schon wieder abgebaut ist. Das Gesundheitsamt warnt außerdem davor im Hengsteysee zu baden da in letzter Zeit mehrere Personen medizinisch behandelt werden mussten nachdem sie im See gebadet hatten. Zum baden sollt man lieber in das angrenzende Hengsteyer Feibad ausweichen.

(Autor: Felix)


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