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Hengsteysee

Rundweg um Hengsteysee 2011 wieder geöffnet

Der Ruhrverband hat mitgeteilt, das der Rundweg um den Hengsteysee vorraussichtlich im Sommer 2011 wieder freigegeben wird.

Zwischen der Stadt Dortmund und dem Ruhrverband ist ein gemeinsames Konzept zur Finanzierung der notwendigen Hangsanierungsarbeiten am nördlichen Randweg des Hengsteysees abgestimmt worden.

Danach trägt der Ruhrverband die Aufwendungen für die bisherigen provisorischen Verkehrssicherungsmaßnahmen und führt die endgültige Hangsicherung in Abstimmung mit der Stadt Dortmund durch. Da der Weg zur Erschließung der Kläranlage Klusenberg unentbehrlich ist, sind die Kosten dafür zum überwiegenden Teil aus dem Gebührenaufkommen der Stadt Dortmund zu finanzieren. Der Ruhrverband wird die Maßnahme vorfinanzieren und die Kosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro ab 2011 mit einer Laufzeit von zehn Jahren über die Verbandsbeiträge abrechnen.


Schild zur Sperrung am Hengsteysee

Der Ruhrverband kann nunmehr umgehend mit der Planung der Maßnahmen anfangen und die Ausschreibung vorbereiten. Bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann, müssen allerdings noch öffentlich-rechtliche Genehmigungen wie die Befreiung vom Landschaftsschutz eingeholt werden. Dies und die Wetterlage im Winter 2010/2011 sind Unwägbarkeiten, die den Baubeginn und den Bauablauf entscheidend beeinflussen. Ein genauer Zeitpunkt für die Wiedereröffnung des nördlichen Randwegs kann daher derzeit noch nicht angegeben werden. Die Fachleute beider Häuser gehen jedoch davon aus, dass – wenn alles klappt wie geplant – eine Öffnung zur Sommersaison 2011 möglich sein wird.

 

Die nun erzielte Einigung konnte durch intensive Gespräche zwischen den Oberbürgermeistern Ullrich Sierau, Dortmund, Jörg Dehm, Hagen, und dem Vorstandsvorsitzenden des Ruhrverbands, Prof. Harro Bode, erreicht werden. Neben dem Ärger, den die Benutzer des Ruhrtalradweges durch die Unterbrechung des Randweges in Kauf nehmen müssen, ist insbesondere auch die Bevölkerung der Stadt Hagen von der Sperrung des Randweges betroffen, da der Weg intensiv für die örtliche Naherholung und den Freizeitsport genutzt wird.

 

Teilstück des nördlichen Randwegs am Hengsteysee wurde im Januar 2010 gesperrt, da die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Insbesondere durch die lange Frostperiode stieg nach Einschätzung des Felsgutachters das Risiko, dass Felsbrocken oder Schlammlawinen vom Steilhang des Nordufers auf den unterhalb verlaufenden Uferrandweg stürzen könnten, stark an. „Seit Januar sind bereits unzählige Gesteinsbrocken herabgestürzt, was die damalige Einschätzung des Gutachters und somit die Notwendigkeit der Hangsanierung bestätigt“, erläutert Hermann Knotte, Regionalbereichsleiter des Ruhrverbands, die gegenwärtige Situation.

 

(Quelle: Pressemitteilung des Ruhrverbandes vom 22.07.2010)

 


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