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Hengsteysee

Twilight Zone verzaubert Hengsteysee mit glühendem Lichtfloß

Ruhrlights, Twilighzone am Hengsteysee, Ruhr 2010

Im September erwartet die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ein weiterer Höhepunkt: Internationale Lichtkünstler bespielen vom 3. bis zum 26. September 2010 die Ruhr, die Lebensader und große Ost-West Verbindung der Region. In sieben Städten schaffen Lichtkunstwerke am Wasser eine besondere Atmosphäre und laden die Orte mit neuen Energien auf. In Hagen findet am 3. September der Auftakt dieses ungewöhnlichen Kulturhauptstadtprojektes statt. Eine begehbare Licht-Insel lockt die Besucher an neun Tagen zu einem besonderen Seh-Erlebnis an den Hengsteysee.

Möglich wird dieses Projekt durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kulturbüro der Stadt, der RUHR.2010 GmbH und dem heimischen Energieversorger Mark-E, der als lokaler Förderer mit diesem Projekt ein bewegendes Erlebnis für die Bürger in der Region ermöglicht. Auch der Ruhrverband als wichtiger Partner vor Ort und die Stadt Dortmund kümmerten sich intensiv um die Realisierung und leisteten Hilfestellung.



Brücke über den Hengsteysee

Das Konzept für das ungewöhnliche Projekt liefert die Künstlergruppe Modulorbeat mit Sitz in Münster. Aus 144 Tanks in den Maßen 1 Meter mal 1,20 Meter, wie man sie in der Landwirtschaft gebraucht, wird eine Rauminstallation aus leuchtenden Kuben gebaut, die anschließend ins Wasser gelassen wird. Die rund 80 qm große umbaute Licht-Architektur schwimmt vom 3. bis 11. September direkt vor der Insel unter der Hengsteysee-Brücke, die von Hagen nach Dortmund führt.

Die durchscheinenden Wassertanks verwandeln sich in glühende Leuchtkörper, die die natürliche Idylle der Landschaft mit lichtenergetischen Impulsen aufladen. Das futuristische Floß, das grün über den See erstrahlen wird, reagiert auf Bewegungen und Verhaltensweisen der Besucher; es entstehen visuelle und akustische Impulse. Durch die Bespielung mit einem DJ kann sich die Lichtskulptur zu einem temporären Club für elektronische Musik verwandeln. Am 3. und 11. September wird Jean-Michel, der Sound-Designer des Projektes, live vor Ort sein.

Ruhrlights, Twilighzone am Hengsteysee, Ruhr 2010

Die Lichtkunst ist über die Insel unter der Brücke Dortmunder Straße erreichbar. Über eine Treppe gelangt man auf das Gelände, ebenso wie über einen Fuß- und Radweg vom Hagener Ufer Richtung Schwerte. Jeweils ab Einbruch der Dunkelheit (etwa 20 bis 20.30 Uhr) bis Mitternacht kann das Objekt besichtigt und begangen werden. Da die Kapazität der Insel begrenzt ist, dürfen jeweils rund 50 Besucher gleichzeitig die Licht-Architektur betreten, während die wartenden Gäste sich vom Ufer aus durch den ungewöhnlichen Kubus bezaubern lassen können. Ein kleiner Gastronomiebereich lädt zu Getränken, an den Wochenenden auch zu einem Imbiss ein. Der Busverkehr wird an den Wochenenden erweitert, so dass Besucher auch am späten Abend noch nach Dortmund und Hagen zurückfahren können. Der Eintritt ist frei.

Arrangiert zu einer temporären Architektur wandert das leuchtende Floß von Hagen aus weiter nach Mülheim an der Ruhr und Duisburg und wird so zum Zeichen für die Verbindungen in der neuen Metropole. Parallel und im Anschluss laden weitere Lichtkunstprojekte entlang der Ruhr die Besucher ein, sich auf den Weg nach Witten und Hattingen, Bochum und Essen sowie Mülheim und Duisburg zu machen. Die Kuratorin von Ruhrlights: Twilight Zone, Dr. Söke Dinkla aus Duisburg, konnte weitere namhafte Lichtkünstler ins Ruhrgebiet locken.


Informationen zu den Künstlern von Modulorbeat

Jan Kampshoff, geboren 1975 in Rhede, lebt und arbeitet in Münster. Marc Günnewig, geboren 1973 in Münster, lebt und arbeitet in Münster. Modulorbeat ist ein Netzwerk aus Architekten, Kulturwissenschaftlern und Musikern mit Sitz in Münster. Sie arbeiten im Spannungsfeld von Stadt und Landschaft, generieren und betreuen Projekte und Studien sowie dialogische Planungsprozesse. Bekannt wurden sie mit ihren temporären experimentellen Bauten. Für die Skulptur Projekte Münster 2007 erschufen sie den goldenen Informationspavillon. Ihre Arbeit „Kubik“, eine mobile Installation aus industriellen Wassertanks, war in Barcelona, Lissabon und Mailand zu sehen.

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