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Seegeflüster

Seegeflüster 2012 - entspannter Samstag

Schwedische FahnenNach einem verregneten Seegeflüster-Freitag konnte es nur besser werden - und es wurde besser.
Die Sonne meinte es den ganzen Tag über gut mit dem Festival und sorgte für einen trockenen und warmen Start in den 2. Seegeflüster Tag.
Stereolove eröffnete den Abend vor einem schon gut gefüllten Freibad-Gelände.



Unter dem Namen Reamon spielten die Stereolove Musiker bis letztes Jahr noch zusammen mir Rea Garvey. Nachdem dieser seine Solo-Karriere gestartet hatte formierten die Musiker sich zusammen mit dem neuen Sänger Thom Hanreich zu der Band Stereolove.
Diese Wuzeln spiegelten sich natürlich auch in der Musik wieder. Der Sound kam einem irgendwie bekannt vor, was den guten Eindruck aber eher noch verstärkte.

Das Publikum brauchte bei den milden Temperaturen gar nicht erst aufgewärmt werden und ging direkt mit.
StereoloveDas die Band eine große Spielfreude mitbrachte zeigte sich bei dem Saxophonsolo des Keyboarders. Dieser rockte mit seinem Bass-Saxophon über die Bühne und ließ die Bässe wummern.
Nach einer kurzweiligen Stunde mussten die Musiker jedoch wieder die Bühne räumen und weiteren Top-Acts Platz machen.

The PusherNun wurden die schwedischen Fahnen gezückt und der auffälligste Fanclub des Abends bereitete sich auf seinen Höhepunkt vor.
The Pusher war aus Schweden angereist um Party zu machen. Die vier Musiker gaben vom ersten Ton an Vollgas und ließen das Publikum schon zu früher Stunde tanzen. In der ersten Reihe wurden die schwedischen Fahnen in die Höhe gereckt und die Festival-Stimmung war perfekt. Auch dieser Auftritt war wieder viel zu kurz für eine so gute Band.


Bei einbrechender Dunkelheit sollten nun die Höhepunkte des Abends auftreten.
Frida GoldFrida Gold fühlte sich auf jeden Fall schon wie ein ganz großer Star und lud kurzerhand die Presse wieder aus.
Mit großem Bühnenbild das von den letzten Glühbirnen die vor dem EU Verkaufsverbot gerettet wurden geprägt war lieferte sie eine große Show. Gekrönt wurde diese von dem Lied "Wovon sollen wir träumen" in dem Alina Süggeler die eingängige Melodie auf eine Melodica spielte. Auch das Publikum wurde in die Show einbezogen, als große Luftballons in die Menge geworfen wurden.

MadconNach einer Umbaupause stand nun der letzte Headliner des Abends auf der Bühne, wobei stehen hier der falsche Begriff ist. Tshawe Baqwa und Yosef Wolde-Mariam von Madcon flogen regelrecht über die Bühne. Ihre Musik prasselte wie ein Feuerwerk auf das Publikum ein und ließ auch die letzten ermüdeten Beine wieder locker mitwippen. Die Mischung aus Raggae und Hip Hop ist an sich schon Gute-Laune-Musik aber die beiden norwegischen Sänger setzten dem Ganzen die Krone auf und fegten über die Bühne.
Als dann Tshawe Baqwa dem Publikum zeigte wie er Party macht und sich dabei mit nacktem Oberkörper präsentierte wurde zumindest den weiblichen Zuschauern zu später Stunde noch einmal richtig warm.




Gegen 23.30 Uhr wurde das Seegeflüster 2012 erfolgreich beendet und verwandelte sich nach einem schleppenden Freitag am Samstag doch noch in die größte Party die im Freibad Hengstey alljährlich stattfindet und auch hoffentlich noch länger stattfinden wird.
Ob es jedoch Sinn macht so viele Top-Acts zu verpflichten und auf die lokalen Bands zu verzichten bedarf sicherlich noch einiger Diskussion.

Positiv erwähnt werden muss auch, das die Security in diesem Jahr wesentlich entspannter war und der Innenraum ohne Umzäunung das Gelände viel aufgelockerter wirken ließ.


Fotos vom Seegeflüster-Samstag sind hier zu finden.



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